Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: März 2026
§ 1 Geltungsbereich
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") gelten für alle Verträge zwischen der CrewIO UG (haftungsbeschränkt), Schussenweg 7, 88284 Wolpertswende (nachfolgend „Anbieter") und dem Kunden (nachfolgend „Kunde") über die Nutzung der CrewIO-Plattform (nachfolgend „Plattform").
(2) Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
(3) Die Plattform richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne von § 14 BGB.
§ 2 Vertragsgegenstand
(1) Der Anbieter stellt dem Kunden die CrewIO-Plattform als Software-as-a-Service (SaaS) über das Internet zur Verfügung. Die Plattform umfasst Funktionen zur Mitarbeiterverwaltung, Schichtplanung, Zeiterfassung, Abwesenheitsmanagement, internen Kommunikation sowie weitere Module gemäß der jeweils gewählten Leistungsstufe.
(2) Der Anbieter erbringt seine Leistungen nach dem jeweiligen Stand der Technik. Der Anbieter ist berechtigt, die Plattform jederzeit weiterzuentwickeln und zu aktualisieren, sofern die vertragswesentlichen Funktionen erhalten bleiben.
§ 3 Vertragsschluss und Registrierung
(1) Die Darstellung der Plattform auf der Website stellt kein bindendes Angebot dar. Der Kunde gibt durch die Registrierung und Auswahl eines Tarifs ein verbindliches Angebot ab.
(2) Der Vertrag kommt durch die Freischaltung des Kundenkontos durch den Anbieter zustande.
(3) Der Kunde ist verpflichtet, bei der Registrierung wahrheitsgemäße und vollständige Angaben zu machen und diese aktuell zu halten.
§ 4 Leistungsumfang und Verfügbarkeit
(1) Der Leistungsumfang ergibt sich aus der jeweils gewählten Leistungsstufe (Starter, Professional oder Enterprise) und der zugehörigen Leistungsbeschreibung.
(2) Der Anbieter bemüht sich um eine Verfügbarkeit der Plattform von 99,5 % im Jahresmittel. Hiervon ausgenommen sind geplante Wartungsarbeiten, die nach Möglichkeit außerhalb der Geschäftszeiten stattfinden und rechtzeitig angekündigt werden, sowie Ausfälle aufgrund höherer Gewalt.
(3) Der Anbieter ist berechtigt, den Funktionsumfang der Plattform zu erweitern und zu verbessern.
§ 5 Pflichten des Kunden
(1) Der Kunde ist verpflichtet, seine Zugangsdaten geheim zu halten und vor dem Zugriff Dritter zu schützen. Bei Verdacht auf Missbrauch ist der Anbieter unverzüglich zu informieren.
(2) Der Kunde ist für die Rechtmäßigkeit der von ihm eingegebenen Daten verantwortlich, insbesondere im Hinblick auf die datenschutzrechtlichen Anforderungen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten seiner Mitarbeiter.
(3) Der Kunde stellt sicher, dass die Nutzung der Plattform den gesetzlichen Vorschriften entspricht, insbesondere den Vorgaben der DSGVO und des BDSG.
§ 6 Preise und Zahlung
(1) Die Vergütung richtet sich nach der jeweils gewählten Leistungsstufe gemäß der aktuellen Preisliste des Anbieters. Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.
(2) Die Abrechnung erfolgt monatlich oder jährlich im Voraus, je nach gewähltem Abrechnungszeitraum.
(3) Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum zur Zahlung fällig.
(4) Kommt der Kunde mit der Zahlung in Verzug, ist der Anbieter berechtigt, den Zugang zur Plattform nach vorheriger Mahnung vorübergehend zu sperren.
§ 7 Datenschutz und Auftragsverarbeitung
(1) Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden gemäß Art. 28 DSGVO. Ein separater Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) wird bei Vertragsschluss bereitgestellt.
(2) Die Daten werden ausschließlich auf Servern in Deutschland gespeichert und verarbeitet. Sensible Mitarbeiterdaten (z.B. IBAN, Sozialversicherungsnummer, Steuer-ID) werden auf Feldebene verschlüsselt.
(3) Der Anbieter trifft angemessene technische und organisatorische Maßnahmen zum Schutz der Daten gemäß Art. 32 DSGVO.
§ 8 Vertragslaufzeit und Kündigung
(1) Der Vertrag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen und kann von beiden Seiten mit einer Frist von einem Monat zum Ende des jeweiligen Abrechnungszeitraums gekündigt werden.
(2) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
(3) Nach Beendigung des Vertrags stellt der Anbieter dem Kunden seine Daten für einen Zeitraum von 30 Tagen zum Export bereit. Danach werden die Daten unwiderruflich gelöscht, sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten bestehen.
§ 9 Haftung
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.
(2) Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). Die Haftung ist in diesem Fall auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.
(3) Die Haftung für Datenverlust wird auf den typischen Wiederherstellungsaufwand beschränkt, der bei regelmäßiger und gefahrentsprechender Anfertigung von Sicherungskopien eingetreten wäre.
§ 10 Geheimhaltung
Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen des Vertragsverhältnisses erlangten vertraulichen Informationen der jeweils anderen Partei geheim zu halten und nicht an Dritte weiterzugeben. Diese Verpflichtung besteht auch nach Beendigung des Vertrages fort.
§ 11 Änderungen der AGB
(1) Der Anbieter behält sich vor, diese AGB mit Wirkung für die Zukunft zu ändern. Der Anbieter wird den Kunden über Änderungen mindestens 30 Tage vor ihrem Inkrafttreten per E-Mail informieren.
(2) Widerspricht der Kunde den Änderungen nicht innerhalb von 30 Tagen nach Zugang der Mitteilung, gelten die geänderten AGB als akzeptiert. Der Anbieter wird den Kunden in der Änderungsmitteilung auf die Bedeutung der Frist hinweisen.
§ 12 Schlussbestimmungen
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
(2) Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist – soweit gesetzlich zulässig – der Sitz des Anbieters.
(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.